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Frühbehandlung bei bestimmten Anomalien

Bei sehr frühem Behandlungsbeginn, z. B. im Alter von fünf bis acht Jahren, spricht man von einer sogenannten „Frühbehandlung“.
Bei manchen Anomalien sind wir froh, die Kinder so früh in der Praxis begrüßen zu können. Denn durch eine Frühbehandlung, die meist maximal anderthalb Jahre in Anspruch nimmt, erübrigt sich häufig eine langwierigere Behandlung zu einem späteren Zeitpunkt.

Funktionskieferorthopädische Geräte
Rücklagen des Unterkiefers oder bei zu starkem Unterkiefer-Vorwärtswachstum sowie bei skelettal offenen oder tiefen Bissen kommen spezielle Apparaturen zum Einsatz, sogenannte Funktionskieferorthopädische Geräte. Diese sind vielfältig und je nach Ausprägung von sehr unterschiedlicher Architektur (Aktivator, Sander-II, Sander-III-Gerät, Bionator, Fränkel, Pendulum, Twinblock, Nance etc.).
Für die Haltefunktion nach der Behandlung oder bei besonderen Anforderungen funktionieren sie auch bei unseren erwachsenen Patienten, z. B. als Retentionsplatten oder bei der Bisshebung nach Chirurgie.

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jugendliche

Der schonende Weg zu geraden Zähnen

Kindern und Jugendliche wachsen noch; kieferorthopädische Korrekturen sind hier am besten durchzuführen. Wenn der behandelnde Zahnarzt eine solche
Korrektur für sinnvoll hält, kommen Sie mit ihrem Kind möglichst bald zu uns. Wir führen dann eine erste Diagnose durch und klären darüber auf, ob, wann und wie eine Behandlung in Angriff genommen werden kann. Dabei kommt
Ihnen unser behutsames Behandlungskonzept zugute.

Mit Konzept zum dauerhaft schönen Gebiss
In Absprache mit Ihnen bereiten wir Ihr Kind mit einem „Fitness-Programm für Zähne und Zahnfleisch“ auf einen erfolgreichen Behandlungsverlauf vor. Die aktive kieferorthopädische Behandlung erfolgt entweder mit herausnehmbaren oder mit festsitzenden Geräten. Sie dauert in der Regel etwa ein Jahr oder auch bis zu drei Jahre. Die währenddessen notwendigen regelmäßigen Kontrollen legen wir meist in den Nachmittag, damit Ihr Kind möglichst selten in der Schule fehlt. Nach der kieferorthopädischen Hauptbehandlung folgt die Retentionszeit.

erwachsene

Schöne Zähne kennen keine Altersbeschränkung

Viele Menschen glauben heute immer noch, dass die kieferorthopädische Behandlung Erwachsener unmöglich oder risikoreich sei. Das stimmt aber schon lange nicht mehr. Heute haben wir Kieferorthopäden für Menschen jeden Alters ein geeignetes Therapiekonzept.

Es gibt keine Altersbeschränkung. Unter Umständen müssen Sie mit einer veränderten Behandlungsdauer rechnen, da sich die Reaktionen des menschlichen Gewebes mit dem Lebensalter verlangsamen. Durch vorherige Zahnverluste, Zahnersatz oder durch eine vorherige Parodontitis wird die Behandlung ggf. in ihren Möglichkeiten eingeschränkt, aber nicht unmöglich!
Erweiterte Möglichkeiten durch Kieferchirurgie

Selbst eine extreme Kieferfehlstellung, wie z. B. ein vergrößerter Überbiss des Oberkiefers mit weit vorstehenden Schneidezähnen und fliehendem Kinn oder ein weit nach vorne vorstehender Unterkiefer sind in Zusammenarbeit mit einem speziell ausgebildeten Kieferchirurgen korrigierbar.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Hier haben wir einige Fragen und Antworten zusammengestellt, die uns in unserem Praxisalltag immer wieder begegnen und die für die meisten Patienten wichtig sind. Wenn Sie noch weitere Fragen haben, rufen Sie uns bitte einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.
Telefon: 05971 9840-11
E-Mail: praxis@kfo-rheine.de

Auf viele Fragen gibt es aber keine grundsätzlichen oder allgemeingültigen Antworten, sondern nur ganz individuelle. Solche Fragen besprechen wir am besten bei uns in der Praxis im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs.

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Die Behandlungsdauer ist bei jedem Patienten unterschiedlich. Es gibt aber Erfahrungswerte, die relativ verlässlich sind und als Maßstab genommen werden können. Die aktive Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange dauert ca. ein bis zwei Jahre. In der anschließenden Retentionsphase, die mindestens ein Jahr dauern sollte, wird das Behandlungsergebnis stabilisiert.

Warum dauern kieferorthopädische Behandlungen eigentlich so lange?

Bei kieferorthopädischen Behandlungen geht es zumeist um sanfte Korrekturen an einem oder beiden Kiefern und an den Zähnen. Sanft können diese Korrekturen nur sein, wenn man ihnen Zeit lässt. Nur so kann der Körper diese Korrekturen akzeptieren und in sein Wachstumsprogramm integrieren.

In welchem Alter kann mit einer kieferorthopädischen Behandlung begonnen werden?

Mit einer normalen kieferorthopädischen Behandlung beginnen wir in der Regel nicht vor dem 4. Lebensjahr. Ausnahmen gelten bei schwerwiegenden "Missbildungen" wie beispielsweise der so genannten Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, die eine schnelle Behandlung erfordern. Bei Unsicherheiten und wenn sich Zweifel an der korrekten Kiefer- und Zahnstellung ergeben, empfehlen wir grundsätzlich ein Beratungsgespräch in unserer Praxis. Wir können dann eine erste Diagnose stellen und den richtigen Zeitpunkt für den Beginn einer kieferorthopädischen Behandlung besprechen.

Gibt es auch für Erwachsene kieferorthopädische Behandlungs- möglichkeiten?

Ja, heute sind kieferorthopädische Behandlungen von Erwachsenen machbar und sinnvoll.

Wie werden festsitzende Zahnspangen angebracht?

Für die festsitzenden Zahnspangen hat sich der englischsprachige Begriff Brackets eingebürgert. Diese Brackets werden mit einem speziellen Dentalkleber, der die Zahnoberfläche nicht beschädigt, auf die Zähne aufgeklebt. Die Brackets halten auch bei großen Kaubelastungen. Es kann aber durchaus passieren, dass sich im Laufe einer Behandlung das eine oder andere Bracket löst. Es wird dann in der nächsten Sitzung ohne großen Aufwand wieder befestigt.

Tut das Anbringen einer festsitzenden Zahnspange eigentlich weh?

Nein, das Einsetzen einer festsitzenden Zahnspange tut nicht weh. Am Tag des Einbaus der festsitzenden Spange ergibt sich jedoch manchmal ein „ziehendes Gefühl“ oder eine „leichte Spannung“. In einigen Fällen kann es auch schon mal zu vorübergehenden Beschwerden beim Zusammenbeißen der Zähne kommen. Durch die Verwendung thermoelastischer Bögen kann dem aber gut entgegengewirkt werden.

Können Kinder und Jugendliche auch ohne Begleitung der Erziehungsberechtigten zur Behandlung kommen?

Ja, zu den normalen Kontrollterminen dürfen Kinder und Jugendliche gerne allein zu uns kommen, wenn ihr Alter und Orientierungsvermögen dies zulassen. Die Aufsichtspflicht für den Hin- und Rückweg liegt aber bei den Erziehungsberechtigten. Beim ersten Beratungsgespräch ist es uns wichtig, dass die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten dabei sind. Bei dieser Gelegenheit werden der Befund und der genau Behandlungsplan und auch die Kostenregelung besprochen. Wir möchten Sie möglichst umfassend informieren und so einen optimalen Behandlungserfolg sicherstellen.

Können bei der kieferorthopädischen Behandlung Kosten entstehen, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden?

Ja, aber nur nach vorheriger Besprechung und verbindlicher Vereinbarung. Sie können sicher sein, dass wir Sie nicht mit unerwarteten Kosten überraschen. Zur Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen informieren Sie sich bitte bei der Informationsstelle Kieferorthopädie des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden e.V. (BDK).

Gibt es eine Warteliste oder kann recht bald mit der Behandlung begonnen werden?

In unserer Praxis haben wir ein gut funktionierendes Zeitmanagement. Eine erste Besprechung können wir bei telefonischer Terminvereinbarung relativ kurzfristig anbieten. Weitere Behandlungstermine werden dann unter Berücksichtigung Ihrer Möglichkeiten abgesprochen und verbindlich vereinbart.